…noch 27 mal schlafen…
Die Vorbereitungen gehen in die letzten Züge. Am Wochenende habe ich einen Teil der Ausrüstung im Globetrotter in Köln geholt. Dieser Laden ist ein echtes Erlebnis. Während sich Manu seinen Vizemeister-Titel im Luta-Livre geholt hat (http://pilgrimmw.wordpress.com/2007/07/15/samstag-14-juli-2007-in-koln/) bin ich auf Erkundungstour im Abendteuerladen gegangen. Ein 4 Meter tiefes Tauch- und Kanubecken bildet den Mittelpunkt. Als Manu dann nach erfolgreichen Kämpfen nachkommt testen wir erst mal die neue Jacke in der Regenkammer. In einem Glaskasten mit Regenschauer von oben unterhalten wir die interssiert zuschauenden Kunden. Die Jacke hält. Teuer genug is sie ja. In der Kühlkammer mit kurzen Hosen und dicken Daunenjacken sehen wir über eine Wärmekamara, wo unser Körper bei -20°C und eisigem Wind, die meiste Wärme abgibt. Ja, am Kopf und an unseren unbekleideten Beinen
Dort kann man ohne Langeweile einen ganzen Tag verbringen, einen Klettertunnel gibt es nämlich auch. Da geht einem Schwaben regelrecht das Herz auf: Viel Spiel, Spas und Spannung für wenig Geld
Naja und ansonsten heisst es jetzt die letzten Formalitäten regeln. Ausrüstung vervollständigen, KV abschließen, Behördengänge, Rechnungen zahlen, wichtige Briefe schreiben, nochmal Rettungsdienst mitfahren, Laptop und Handy der Bank zurückgeben, die letzten Dates, Party organisieren….
Ich bin froh, dass ich mir vor Abflug noch einen guten Monat Zeit für Deutschland genommen habe. Reisen mit dem Luxus Zeit und dann die große Hektik vor der Abreise, das passt nicht. Mein Kalender, der sonst für mindestens ein Vierteljahr im Vorraus ausgebucht ist, liegt seit Wochen unberührt in der Kiste. Mal schaun was nächste Woche kommt….so zu leben war die letzten 4 Wochen richtig cool…aber ich merke, dass ich die wenig verbleibenden Tage doch ein bisschen planen muss. Der Tag des Abschieds rückt näher und ich möchte die restliche Zeit sinnvoll nutzen, wer weiß wie lange es dauert bis ich Euch wiedersehe.
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt zu reisen! Keine Baustellen mehr offen, alles ist geregelt (bis auf ein paar Kleinigkeiten, denen ich mich die nächsten Tage annehme) alles ist gut! Ich werde immer rastloser. Kaum bin ich ein paar Tage an einem Ort, zieht es mich wieder weiter. In Bonfeld gewähren mir meine Eltern Unterschlupf, in Nürnberg hat Sandra ein Plätzchen für mich und in Stuttgart schlafe ich bei Ändria. Vielen Dank, das ist ein toller Komfort für einen Obdachlosen
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